Wie funktioniert eigentlich Foodplanning ?

Seit einigen Wochen plane ich jede Woche, was wir in der Woche essen werden, und dementsprechend, was wir dafür einkaufen müssen. Da ich inzwischen einiges an Erfahrung damit gesammelt habe, möchte ich diese mit euch teilen und hoffe, dass ihr zum einen was für euch selbst mitnehmen und zum anderen einen guten Tipp für mich da lassen könnt, wie ich das Ganze noch optimieren kann. Ich bin gespannt, was ihr zu berichten habt. 

Einen Wochenplan erstellen!? Warum eigentlich? 

 

Ich habe in den letzten Jahren schon öfters mit dem Gedanken gespielt, meinen Einkauf und die Essens-Planung besser vorzubereiten, um nicht alle zwei Tage in den Supermarkt zu rennen. Ich habe dann immer jede Menge Zeug gekauft, das ich eigentlich nicht brauche oder ich nur in dem Moment gerade Appetit darauf hatte. Als wir noch in Frankfurt gewohnt haben war dies aber leichter gesagt als getan, da im Erdgeschoss ein Supermarkt war und wir selbst mit dem Einkaufswagen bis in die Wohnung fahren konnten. ;) So war es viel zu einfach mal schnell in den Supermarkt zu hüpfen und der richtige Wocheneinkauf hat sich irgendwie nicht gelohnt.

 

Nachdem wir in Berlin ein wenig angekommen sind und sich auch die Wege zur Arbeit und zum Supermarkt verlängert haben, hat mir das Thema "Wann koche ich eigentlich am besten?" wieder Kopfzerbrechen beschert. Deshalb habe ich mit Mealprepping angefangen, habe jedoch schnell gemerkt, dass die klassische Variante - also ein bis zwei Gerichte vorkochen und diese über die Woche variieren - nicht so ganz mein Ding ist. Ich mag es nicht, mehrere Tage nacheinander fast das Gleiche zu essen und ich fand die Auswahl (zumindest was mir so eingefallen ist) an guten Mealprepping-Gerichten nicht so spannend, sodass ich irgendwie doch wieder dabei gelandet bin am selben oder am Tag davor Gerichte zuzubereiten, um so auch frische Produkte verwenden zu können.

 

 

 

 

Wie funktioniert Food Planning? 

 

Starte die Planung am Wochenende: 

Und so bin ich relativ schnell dabei gelandet, dass ich mir am Wochenende überlege und recherchiere, was ich so in der nächsten Woche kochen könnte, und mir dann eine Einkaufsliste zusammenstelle. 

Mit dieser geht es dann zu Beginn der Woche einmal in den Supermarkt und es wird alles Benötigte eingekauft. 

Ich plane zudem grob, an welchem Tag es welches Gericht geben soll, sodass die Rezepte mit leicht verderblichen Lebensmitteln in den ersten Tagen auf dem Plan stehen.

 

Plane nicht für alle Tage der Woche:  

Außerdem plane ich grundsätzlich nur 5 von 7 Tagen. So haben wir einen Puffer, falls wir uns dazu entschließen Reste zu essen, mal keinen Appetit auf das Gericht haben, falls wir auswärts bestellen oder (vor Corona-Zeiten) zum Essen verabredet waren.

Diese Daumenregel klappt bei uns bisher ganz gut und wir haben in der Regel am Ende der Woche alle geplanten Gerichte gegessen und gekauften Lebensmittel verbraucht. 

 

Generell plane ich ein warmes Gericht pro Tag, bei uns ist dies aktuell am Abend. Zum Frühstück haben wir unsere eigene Frühstücksroutine (die stelle ich euch die Tage mal vor) und mittags gibt es bei uns einen Joghurt oder Brot. Die Produkte für Frühstück und Mittag holen wir ebenfalls beim Wocheneinkauf. Da dies sozusagen unsere Standard-Lebensmittel sind, plane ich hierfür aber nicht extra, sondern kaufe neue wenn sie alle sind.

 

Falls ich doch einmal zu viel von einigen Zutaten besorgt habe, kombiniere ich diese zu einem weiteren Gericht und wir gehen einen Tag später einkaufen, daher haben wir auch keinen festen Einkaufstag.

Insbesondere Gemüse habe ich manchmal über, sodass ich am Ende der Woche gerne mal eine buntgemischte Gemüsepfanne mit bspw. Bulgur oder Reis zubereite. 

 

Behalte deinen Terminkalender bei der Planung im Auge:

Aber zurück zur Planung. Wenn ich mir überlege was wir so essen könnten in der kommenden Woche versuche ich auch unseren Terminkalender im Auge zu behalten: Was ist unter der Woche geplant, wann sind wir gegebenenfalls nicht Zuhause? Da wir aktuell von Zuhause arbeiten, haben wir uns nach einer Ausprobier-Zeit angewöhnt am Abend zusammen warm zu essen, da wir beide ein unterschiedliches Hungergefühl am Tag haben. 

Dies macht die Rezept-Überlegungen momentan deutlich einfacher, da wir sonst mittags in der Kantine oder auswärts essen und es dann immer darum ging für Abends ein passendes Gericht zu finden, das nicht zu schwer aber abwechslungsreich ist. 

 

Hole Dir Rezept-Anregungen auf Blogs, in Zeitschriften, Büchern oder sozialen Netzwerken:

Meine Anregungen für Rezepte hole ich mir aus verschiedenen Kochbüchern, Zeitschriften, durch Inspiration auf Instagram oder einfach worauf wir gerade mal wieder Appetit haben. Wenn mir unter der Woche etwas einfällt oder ich etwas sehe, notiere ich es mir auf dem Handy, damit ich es nicht vergesse, und schaue in meinen Notizen nach, wenn ich dann ans Foodplanning gehe.

 

Aktuell haben auch viele Bloggerinnen und Blogger Wochenpläne veröffentlicht, bei denen ihr euch Inspiration holen könnt.

 

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Ein Food-Spaziergang durch Kopenhagen

(Enthält Werbung- Buchempfehlung, Ortsnennung unbeauftragt)

 

Direkt an Neujahr ging es für mich relativ spontan 4 Tage nach Kopenhagen: Ausspannen, die Stadt und vor allem das lokale Essensangebot erkunden.

Gesagt, getan. 

 

Zum Glück habe ich zu Weihnachten von meinem Freund ein Buch über das Essen in Kopenhagen bekommen, sodass wir einige gute Anhaltspunkte für ein paar Food-Stops bekommen haben.

Denn ich weiß nicht wie es euch geht ... wenn man in einer fremden Stadt unterwegs ist neigt man ja doch öfters mal dazu, das Angebot wahrzunehmen, welches sich gerade auf der Route anbietet. Dies führt aber oftmals dazu, dass man nicht das ausprobiert, was man gerne würde, weil gerade nicht das in der Nähe ist, was man gerne probiert hätte, das Restaurant voll oder die Zeit zu knapp ist.

 

Damit das diesmal nicht passiert, haben wir vorab schon einige Restaurants, Café's und Markthallen in den verschiedenen Stadtteilen in Kopenhagen herausgesucht, die wir gerne besuchen wollten und danach unsere Tagestouren geplant.

Als Wegweiser hat uns das Buch "Copenhagen Food" von Trine Hahnemann gedient.

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Gin Tasting im Genusspavillon

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Am vergangenen Wochenende habe ich mich mal weg vom Herd und ran an das Hochprozentige gewagt - natürlich nur unter fachkundiger Aufsicht. ;)

Denn für mich ging es das erste Mal zu einem Gin Tasting, welches aber nicht in irgendeiner Bar sondern - umgeben von lauter Köstlichkeiten und viel Hochprozentigem - im Genuss Pavillon der Galeria Kaufhof Filiale im MTZ stattfand.

Dort findet man nicht nur jede Menge Schokolade und köstliches Gebäck, sondern kann auch nach einer anstrengendem Shoppingtour entspannt an der Bar einen Cocktail trinken oder sich beim Gin-Shopping beraten lassen.

 

Wir durften am Samstag an der Bar Platz nehmen und eine Auswahl an Gin probieren. Der Fokus lag dabei auf regionalen Gins, aber auch Kreationen von weiter her gab es zu verköstigen.

 

Bevor ich euch die unterschiedlichen Gin-Varianten vorstelle, zunächst aber eine kleine Gin-Kunde 101 - man muss ja schließlich sein erworbenes Wissen weitergeben. ;)

Der Gin wurde nämlich gar nicht so weit weg bei unseren Nachbarn in Holland entwickelt. Bekannt unter dem Namen "Genever (holländisch für: Wacholder)" ist dieser bereits im 16. Jahrhundert als Genussmittel beliebt gewesen.

 

 

In den letzten Jahren hat der Gin ein Revival erlebt und ist aktuell eins der beliebtesten alkoholischen Getränke. 

Kein Wunder, dass es inzwischen eine Vielzahl von Brennereien und Anbietern gibt. 

Da das Wacholder-Destillat besonders wandelbar ist, gibt es immer wieder neue Rezeptkreationen mit unterschiedlichen Botanicals im Fokus.

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